BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Willkommen auf den Seiten des BUND Kusel!

(Kreisgruppe Kusel des Bundes für Umwelt und Naturschutz e.V.)


A K T U E L L E S


EINLADUNG

"Die Wildkatze im Kuseler Land" - Wanderung am 12. August 2017

Treffpunkt 1: Theisbergstegen - Bahnhof um 10:00 Uhr
Treffpunkt 2: Dennweiler-Frohnbach - Biohof Doll um 15:00 Uhr

Mit mehreren Wanderangeboten möchte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Rheinland-Pfalz, auf die Wildkatzenkorridore in Rheinland-Pfalz hinweisen. Die Wildkatze ist eine der beliebtesten Wildtiere Deutschlands, gilt jedoch als gefährdet und ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt. Darum engagiert sich der BUND für ihren Schutz, unter anderem durch die Schaffung und den Erhalt von Wildtierkorridoren. Nur wenn die Tiere ungestört wandern können, können sie dem Aussterben entkommen. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen bereits erste Erfolge.

Die erste geführte Teilwanderung startete am 4. August in den Hördter Rheinauen. Über Bienwald und Pfälzer Wald geht es in den Westrich.

Im Kreis Kusel gibt es eine Tour am Samstag, dem 12. August. Treffpunkte sind am 12.08. 2017, um 10:00 Uhr am Bahnhof in Theisbergstegen und um 15:00 Uhr in Dennweiler-Frohnbach am Biohof Doll. Es wird am Vormittag zunächst auf den Remigiusberg gewandert, dann geht es mit dem Burgenbus zur Burg Lichtenberg. Nach einem Stopp auf der Burg wird am Rande der Preußischen Berge eine 2-3 km lange Strecke nach Dennweiler-Frohnbach zurückgelegt, wo auf dem Biohof Doll eine Vesper angeboten wird.

Auf dem Biohof Doll beginnt dann um 15:00 Uhr die eigentliche 8 km lange Wildkatzen-Rundwanderung durch das wildromantische Bärenbach- und Auersbachtal am Rande des Truppenübungsplatzes Baumholder, eines der Kernzonen der Wildkatze in RLP. Dabei prüfen die Naturfreunde, inwieweit das angrenzende Gebiet als Korridor zur Population im Pfälzer Wald dienen kann. Ziel ist es, über Möglichkeiten der Biotopverbesserung zu informieren und ein Bewusstsein zu schaffen.

Die Teilnahme an der Wanderung ist für Interessierte offen und kostenlos. Weitere Infos und Anmeldung bei der Landesgeschäftsstelle in Mainz, 06131-627060 oder info@bund-rlp.de.

Es besteht auch die Möglichkeit auf dem Biohof Doll im Heu zu übernachten, um am nächsten Tag die Wandertour im Hunsrück fortzusetzen. Hierzu ist eine gesonderte Anmeldung bei Winfried Sander unter der Telefonnummer 06381-47323 erforderlich.

Siehe auch: http://www.bund-rlp.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/bund-auf-den-spuren-der-wildkatze-neue-termine/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=6163&cHash=2277463ffe



(Foto Wildkatze: Thomas Stephan)

Exkursion am 17.6.2017 zum 'Grünen Wall im Westen' und dem Nationalpark Hunsrück-Hochwald











von Rüdiger Quaer

Am Samstag, dem 17.6. luden zwei Naturschutzverbände aus dem Kreis Kusel, nämlich die Kreisgruppe der Pollichia und die Kreisgruppe des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zusammen mit dem Potzbergverein zu einer Exkursion an den Grünen Wall im Westen und den Nationalpark Hunsrück Hochwald. Von Kusel aus machten sich ca. 25 Naturschützer und Naturinteressierte unter der Führung des Natur- und Landschaftsführers Winfried Sander mit einem Kleinbus zunächst auf nach Nonnweiler. Dort wurde die Besichtigung von Überresten des ehemaligen Westwalls bei Nonnweiler  von Eva-Maria Altena geleitet, die für den BUND das Projekt Grüner Wall im Westen bearbeitet. Sie erläuterte die naturkundlichen Aspekte der alten Militäranlagen und wurde von dem Niederländer Patrice Wijnands unterstützt, der 2. Vorsitzender des Vereins zur Erhaltung der Westwallanlagen ist und die technischen und militärhistorischen Aspekte der ehemaligen Militäranlagen darstellte.
Unmittelbar neben dem Parkplatz eines Einkaufszentrums in Nonnweiler, aber auch außerhalb des Ortes in der näheren Umgebung machte er auf Panzersperren aufmerksam, die zumeist durch grüne Büsche und Bäume verdeckt sind und dem normalen Passanten kaum auffallen. Auch wies er auf Bunker hin, die in entlegenen Waldstücken, aber auch in Dörfern zu finden sind, wo sie begrünt sind und zum Teil als Fundament für Häuser genutzt werden. Die Panzersperren bestehen aus mehreren Reihen von armierten Betonhöckern, die bis zu 1,50 m hoch und in einem Betonbett verankert sind und laut Militärtechnik der dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts die Panzer an der Durchfahrt hindern sollten. Wijnands erläuterte sehr anschaulich, warum sich diese Anlagen nicht nur direkt an der Grenze zu Frankreich, sondern auch ca. 50 km von derselben enfernt wie in Nonnweiler befinden. Im Gegensatz zur Heeresleitung  bestand die Luftwaffe darauf, dass auch ihre Stellungen und Flugplätze im Hinterland geschützt würden. Nach dem Krieg war es ein Hauptziel der Politik, diese Zeugnisse des Nazi-Militarismus zu vernichten. Dies gestaltete sich aber wegen der Unmengen an verbautem Beton als sehr aufwändig und teuer, so dass noch viele Exemplare erhalten sind.
Was haben aber ehemalige Militäranlagen mit Naturschutz zu tun? Dieser Frage ging Altena nach, die eine verblüffende Antwort zu Tage förderte: Die klobigen Panzersperren und Bunker entziehen sich in der Regel einer intensiven Nutzung. Überall, wo die Höckerreihen stehen, ist die Monotonie der ausgeräumten Landschaft durchbrochen und hat sich in den vergangenen 70 Jahren ein grünes Band von Büschen und Bäumen entfaltet, das als Biotopvernetzung für viele Pflanzen und Tiere von unschätzbarem Wert ist. Ähnlich wie das grüne Band an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze. Die Wildkatze, die davon profitiert,  steht dabei stellvertretend für viele Arten. Die zerstörten Bunker bieten Fuchs, Dachs, Marder und Fledermäusen wichtigen Unterschlupf. Bei Eindringen von Feuchtigkeit auch vielen Lurchearten. Bei notwendigen Maßnahmen zur Verkehrssicherheit empfehlen die Naturschützer, die Bunker nicht vollständig zu versperren, sondern zumindest durch Betonrohre für Tiere zugänglich zu machen. Der Landesverband Rheinland-Pfalz des BUND hat die Bedeutung dieser umgewandelten Lebensräume früh erkannt und  für eine Erhaltung dieser ungeplanten Naturräume geworben. Die rheinland-pfälzische Landeseregierung hat die Stiftung 'Grüner Wall im Westen' ins Leben gerufen, durch die der Erhalt der historischen Anlagen und damit auch der Naturschutz gefördert wird.
Zu Mittag wurde mit Börfink im Herzen des neuen  Nationalparks Hunsrück Hochwald  das zweite Ziel der Exkursion erreicht. Nachdem im dortigen Forellenhof Trauntal ein Mittagessen eingenommen worden war, übernahm Dr. Ernst Segatz die weitere Führung. Segatz ist Mitarbeiter der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft in Trippstadt und der Nationalparkverwaltung. Bei einer Wanderung rund um den Ortsteil Thranenweier, der sogenannten Inseltour, ging Segatz der Frage nach, wie Naturschutz in dem erst  2015 gegründeten Nationalpark gestaltet und entwickelt werden kann. Soll man die Natur sich völlig frei entfalten lassen oder muss der Mensch zumindest für eine Übergangsszeit regulierend eingreifen?
Der Nationalpark ist mit ca. 11.000 ha nicht sehr groß, gehört zum größten Teil zu Rheinland-Pfalz und mit einem kleinen Teil zum Saarland. Er besitzt eine längliche Form, so dass er an manchen Stellen  nur ca. 5 km breit ist, was für die Verfolgung des Naturschutzes nicht unbedingt förderlich ist.. Seine Gründung geschah nicht im luftleeren Raum, sondern war nur in Abstimmung mit den unterschiedlichsten Gruppen und Interessen möglich wie den Kommunen, dem Tourismus, den Jägern, der Forstwirtschaft und den privaten Holznutzern, um nur wenige zu nennen. Es versteht sich aber von selbst, dass der  Naturschutz das vordringliche Ziel des Nationalparks ist. Kurz nach seiner Gründung ist es notwendig, früher vorgenommene schädliche Eingriffe des Menschen wie die Entwässerung von Mooren zu  beseitigen, um den ursprünglichen naturnahen Zustand wiederherzustellen. In dieser Hinsicht ist der Nationalpark erst noch in der Entwicklung. Während des Rundgangs veranschaulichte Segatz die vorgenommenen Naturschutzmaßnahmen an drei Beispielen. An einer Stelle fiel ein drastischer Kahlschlag von  Fichten auf. Nicht das, was man sich unter einem Naturparadies vorstelle. Diese Baumart sei nicht typisch für die Region und im 18. und 19. Jahrhundert bevorzugt zur schnellen Holzgewinnung gepflanzt worden, erläuterte Segatz. Es gehe nicht darum, die Fichte auszurotten, sondern ihren Bestand auf ein vernünftiges Maß zu reduzieren. Mit der Zeit würde die Buche ihre Stelle übernehmen. Als Nächstes machte er auf eine Wiese mit Borstgras und gelb-orange blühender Arnika aufmerksam. Diese Berggräser profitierten von der früheren Nutzung der Wiese durch Landwirte. Wenn diese wegfalle, seien Pflegemaßnahmen notwendig, sonst verschwänden die wertvollen Pflanzen durch Verbuschung.
Am Schluss überquerte die Reisegruppe über eine niedrige Holztreppe das Ochsenbruch, ein Hangmoor, das für den Hunsrück typisch ist.  Das wertvolle Biotop entsteht durch Quellen in den Kammlagen der 600 bis 800 m hohen und regenreichen Bergregion, die die darunter liegenden Hänge mit Feuchtigkeit versorgen. Im Gegensatz zu den mächtigeren Hochmooren seien die nur ca. 20 cm tiefen Hangmoore in ihrem Bestand noch stärker gefährdet. Früher angelegte Entwässerungsgräben müssten zurückgebaut und für das Moor untypische Pflanzen wie z.B. die Sandbirke entfernt werden.  Dadurch werde das Wachstum typischer Moorpflanzen wie der Moorbirke begünstigt, so Segatz. Zum Schluss ließ es sich Wolfgang Steigner, der ehemalige Biologielehrer und Vorsitzender der Pollichia, vor Ort nicht nehmen, den Naturschützern die Saugfähigkeit und Aufnahmekapazität von kleinen Moospflänzchen konkret zu demonstrieren. Nach einem ausgefüllten Tag war die Reisegruppe beeindruckt von der Komplexität des Naturschutzes und hatte, wie Reiseleiter Sander es formulierte, zunächst einmal das Bedürfnis, die vielen Informationen sacken zu lassen und zu verarbeiten.    


EINLADUNG

Vortrag zur Bilderausstellung "Birnbäume"

Am Donnerstag, den 1. Juni 2017 um 19 Uhr findet in der Naturschau der Zehntscheune auf der Burg Lichtenberg ein Vortrag des Naturfotografen Horst Ohliger zur Bilderausstellung „Birnbäume statt. Herr Ohliger wird als Schöpfer dieser Bilder entlang der ausgestellten Motive durch die Ausstellung führen, die gegenwärtige Problematik dieser Charakterbäume schildern und floristische Highlights der Westpfalz präsentieren.

Birnbäume prägen wie kaum ein anderer Einzelbaum die Landschaft der Westpfalz. Seit der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts ging ihre Zahl im Umkreis der Dörfer, auf Äckern, Wiesen und Weiden jedoch spürbar zurück. Mit einer Auswahl außergewöhnlicher Fotos und Zeichnungen will diese Ausstellung die ästhetische, historische als auch ökologische Bedeutung der Birnbäume hervorheben und dazu beitragen, dass diese Besonderheit der westpfälzischen Landschaft auch in Zukunft bestehen bleibt.

Herr Horst Ohliger, Jahrgang 1948, wohnt im Quirnbacher Ortsteil Liebsthal. Bis heute führte er zahlreiche Ausstellung durch. Er ist ferner erfolgreicher Teilnehmer an Naturfotowettbewerben, zudem brachte er als Autor bzw. Koautor mehrerer beeindruckender Bildbände zur Natur der Pfalz heraus.

Im Rahmen dieser Ausstellung informiert die Kreisgruppe Kusel des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) über das Projekt Regionaltypische Mostbirnen der Westpfalz: Erhalten und zu neuem Leben erwecken!.

Zu der gemeinsamen Veranstaltung des Pfalzmuseums für Naturkunde und der BUND-Kreisgruppe Kusel sind alle Interessenten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung kann zu den Museumsöffnungszeiten der Naturschau auf Burg Lichtenberg (Pfalz) und zum normalen Museumseintritt bis September 2017 besucht werden.


Presseerklärung

der BUND- Kreisgruppe Kusel vom 1.5.2017

Mitglieder der Kreisgruppe Kusel des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) sind am vergangenen Sonntag das Glanufer von Lauterecken bis Meisenheim entlang gegangen und haben nur wenige Baumfällungen festgestellt.

In der Woche davor hatte nämlich zunächst die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd verfügt, dass am Glan zwischen Lauterecken und Meisenheim  bis zur ersten Maiwoche 76 Bäume gefällt werden sollen, um die Sicherheit des Kanuverkehrs zu gewährleisten. Daraufhin hatte der Landesverband des BUND vor dem Verwaltungsgericht Neustadt durch einen Eilantrag einen Stopp dieser Fällungen kurz nach ihrem Beginn erwirkt und nun wollte sich der BUND-Kreisvorsitzende Harald Leixner auch vergewissern, ob diesem gerichtlich verfügten Stopp von der Behörde auch entsprochen wurde. Dem Stopp wurde in der Tat entsprochen, da bei der Glanbegehung nur ca. 10 offensichtlich vor Kurzem vorgenommene Fällungen von Bäumen festgestellt werden mussten.

Bürger vor Ort, die über diese Maßnahmen sehr verärgert waren, wiesen die Naturschützer auf eine besonders leicht zugängliche Stelle in unmittelbarer Nähe von Odenbach hin, wo auf der linken Glanseite flussabwärts drei größere Bäume mit einem Durchmesser von ca 50 cm und mehr gefällt wurden. Diese Aktion war von der leicht zugänglichen rechten Glanseite aus bewerkstelligt worden. Die Bäume und die Zweige waren sorgfältig weggeräumt worden. Die Sägespäne verrieten aber den Ort des Eingriffs und dass die Bäume wahrscheinlich erst vor wenigen Tagen gefällt worden waren. Außerdem wurden noch drei  weitere Baumfällungen zwischen Medard und Odenbach sowie zwischen Odenbach und Meisenheim festgestellt.

Leixner teilte mit, er sei dem BUND-Landesverband sehr dankbar dafür, dass er so schnell vor dem Verwaltungsgericht Neustadt juristisch eingegriffen habe. Durch den Eilantrag werde die Fällung der Bäume gestoppt, damit, wie gesetzlich vorgeschrieben, Vögel in der Brutzeit  nicht gestört werden. Ihm sei auch nicht verständlich, wieso gerade eine staatliche Behörde wie die SGD Süd sich nicht an diese gesetzliche Vorschrift halte. Jedem normalen Bürger sei klar, dass er auch in seinem eigenen Garten ab dem 1. März ohne zwingenden Grund keine Fällung von Bäumen und Sträuchern vornehmen dürfe und dass er mit Sanktionen rechnen müsse, wenn er sich nicht daran halte.

 


24.03.2017: BUND-Kreisgruppe unter neuem Vorsitz

Zur Jahreshauptversammlung traf sich die Kuseler Kreisgruppe des Bundes für Umwelt und Naturschutz am 24. März 2017 im Naturfreundehaus am Haselrech in Steinbach am Glan. Nachdem der langjährige Vereinsvorsitzende Winfried Sander einen interessanten Rückblick auf die vielfältigen Veranstaltungen und Projekte der vergangenen Jahrzehnte gab, kündigte er ebenfalls an, bei den bevorstehenden Neuwahlen aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr für den Posten des 1. Vorsitzenden zur Verfügung zu stehen. Der Verein hat zurzeit 141 Mitglieder, von denen jedoch weniger als 10 aktiv sind. Rechnerin Anja Nassiri präsentierte den Kassenbericht und bescheinigte dem Verein einen gesunden Zustand. Kassenprüfer Jan Fickert hatte keine Beanstandungen und lobte Nassiri für die vorbildliche Kassenführung. Es folgte die einstimmige Entlastung des Vorstands. Die anschließenden Neuwahlen des Vorstands wurden per Akklamation durchgeführt. Nachdem auf Anhieb kein neuer Vorsitzender gefunden wurde, stellte sich Harald Leixner aus Börsborn zur Verfügung, um den Verein am Leben zu erhalten. Einstimmig wurde er unter Enthaltung des Betroffenen gewählt. Winfried Sander akzeptierte die Wahl zum 2. Vorsitzenden. Weiter wurden Gabriele Quaer (Ehweiler) zur Kassenwartin,  Jan Fickert (Neunkirchen am Potzberg) zum Schriftführer, Anja Nassiri (Rammelsbach) und Gerhard Becker (Henschtal) zu Kassenprüfern, sowie Rüdiger Quaer (Ehweiler) zum Pressewart gewählt. Rüdiger Quaer und Gerhard Becker übernehmen gleichzeitig die Aufgaben als Delegierte. Der neue Vorsitzende Leixner, der bereits in vielen Institutionen engagiert ist, bremste die anwesenden Vereinsmitglieder vor zu hohen Erwartungen und wünschte sich eine gute Zusammenarbeit. Als wichtige Aufgaben neben der generellen Naturschutzarbeit sehe er es an, vor allem neue Zielgruppen anzusprechen und die Jugend einzubinden. Vereinbart wurde als nächste Sitzung der 9. Juni, 19 Uhr, im NIZ in St. Julian, um die weitere Vereinsarbeit zu besprechen. Sander wies noch auf eine geplante Ausstellung über Birnbäume von Horst Ohliger am 21. Mai 2017 im Museum auf Burg Lichtenberg sowie die Busexkursion am 17. Juni 2017 zum „Grünen Wall“ und Nationalpark Hunsrück-Hochwald hin.


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Einladung

zur Jahreshauptversammlung der Kreisgruppe Kusel

des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)


am Freitag, den 24. März 2017, 19.00 Uhr

im Naturfreundehaus am Haselrech in Steinbach/ Glan

(s. nachfolgende Wegebeschreibung)

 

Tagesordnung 

1) Rechenschaftsbericht des Vorstands (s. auch Anhang Nr. 3) und der Rechnungsprüfer

2) Diskussion des Rechenschaftsberichts

3) Entlastung des Vorstands

4) Neuwahl des Vorstands und der Delegierten 

5) Planung der weiteren Arbeit, u.a. Zusammenarbeit mit der Kreisgruppe Kaiserslautern (Regionalbüro)

6) Termine:

Exkursion am 17.6. an den Westwall und den Nationalpark Hunsrück-Hochwald (siehe weitere Infos unten)

7) Verschiedenes

Winfried Sander
1. Vorsitzender


Wegebeschreibung: Das etwas abseits  des Ortes gelegene Naturfreundehaus ist leicht mit dem Auto zu erreichen. Siehe Navi und Lageplan im Internet unter Naturfreundehaus Steinbach/Glan.

Kurze verbale Beschreibung:In der Ortsmitte  von Steinbach von der Hauptstraße (B 423) in die Börsborner Straße abbiegen (Von Glan-Münchweiler kommend links abbiegen, von Brücken kommend rechts abbiegen.) Bis zum Naturfreundehaus sind es etwa 1 Kilometer. Alternativ zur Börsborner Straße ist es auch über die Hohlstraße zu erreichen.

Für umweltfreundliche Nichtautofahrer bieten wir die Organisierung von Fahrgemeinschaften oder eines Abholdiensts an.  (Von zu Hause oder von der Bahnstation Glan-Münchweiler bzw. der  Bushaltestelle der Regiolinie Kusel -Homburg in Brücken aus). Bitte rechtzeitig melden bei Winfried Sander, E-Mail: winfried_sander@t-online.de, Tel. 06381 / 47323, oder bei Rüdiger Quaer, E-Mail: famquaer1988@yahoo.de, und Tel. 06384 / 8337, mobil: 0175-8063387 (am Veranstaltungstag ab 15.00 Uhr).

P.S.: Nur etwa die Hälfte der Mitglieder hat eine E-Mail angegeben. Durch die E-Mail ist ein einfacherer und - nicht unwesentlich - auch kostengünstigerer Informationsaustausch zwischen Vorstand und Mitgliedern möglich. Wir bitten Sie deswegen, wenn noch nicht geschehen, uns Ihre E-Mail anzugeben...

Auf der Unterseite "Über uns..." findet sich ein von Rüdiger Quaer verfasster, interessanter Rückblick auf 37 Jahre Umwelt- und Naturschutzarbeit der BUND-Kreisgruppe Kusel:

http://kusel.bund-rlp.de/gruppe_kusel_ihre_projekte/ueber_uns/

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Exkursionstermin:

Busfahrt am Samstag, den 17. Juni 2017, 8.oo Uhr, in Kusel ab Marktwiese.

Gemeinsame Exkursion der BUND-Kreisgruppe mit der Kreisgruppe der Pollichia und dem Potzbergverein: Fahrt zum grünen Wall im Westen, dem ehemaligen Westwall, und dem Nationalpark Hunsrück-Hochwald. Vormittags naturkundliche Besichtigung von ehemaligen Westwallanlagen unter der Leitung von E.M. Altena. Mittagspause im Forellenhof / Trauntal. Nachmittags Führung durch den Nationalpark Hunsrück / Hochwald rund um Börfink unter Leitung von Dr. E. Segatz.

Voraussichtliche Rückankunft 18.00 Uhr. Teilnehmerzahl auf 25 Personen beschränkt. Kosten: 12,- €. Bitte rechtzeitig im Geoskop anmelden: Tel. 06381/ 993450, E-Mail: info@urweltmuseum-geoskop.de


 

BUND-Empfehlung



NEUERSCHEINUNG Dezember 2016

Horst Ohliger: Birnbäume - Charakterbäume der Westpfalz

Bildband - 135 Seiten - 320 x 285 cm, 39 Euro

Zu mächtigen, ehrwürdigen Baumgestalten können Birnbäume werden im Laufe der Jahrzehnte und Jahrhunderte - wenn Standort und Schicksal es gut mit ihnen meinen. Äpfel und Kirschen werden zwar auch in der Westpfalz, dem Fotorevier Horst Ohligers, häufiger angebaut. Doch: „Wenn Sie einen mächtigen Einzelbaum an Kreuzungen, auf Wiesen und zum Teil auch noch auf Äckern sehen – dann ist es ein Birnbaum“, sagt er.

Drei Jahre lang war der Autor mit seinen Kameras unterwegs  um die Baum-Persönlichkeiten zu portraitieren – zu allen möglichen Tages- und Jahreszeiten. In akribischen Federzeichnungen hat er außerdem die außergewöhnlichsten der Charakterbäume detailgetreu gewürdigt. Das Resultat ist eine Respekt einflößende, informative und sinnliche Inszenierung der ältesten und größten Kulturpflanzen Mitteleuropas – jeder Baum ein komplexes Biotop für sich und jeder ein Stück Kulturgeschichte!

Siehe auch: http://www.streuobst-rlp.de/weinbirnen.html

Bezug über den Autor: Horst Ohliger, Telefon: 06383-1723, 66909 Quirnbach/Pfalz (OT Liebsthal), Waldstr. 3

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Naturkundliche Führungen im Pfälzer Bergland

Die BUND-Kreisgruppe Kusel bietet seit 2014 naturkundliche Führungen und Wanderungen im Pfälzer Bergland (Landkreis Kusel) an. BUND-Vorsitzender Winfried Sander, ein Kind der Region und seit vielen Jahren mit der Natur "vor der Haustür" (rund um den Potzberg) vertraut, ist gerne als zertifizierter Natur- und Landschaftsführer unterwegs und gibt sein langjähriges Wissen gerne weiter. Die Touren verbinden Natur, Kultur und Genuss und können nach Ihren Wünschen zusammengestellt werden. Kontaktieren Sie uns einfach!

Flyer (PDF) mit weiteren Informationen: siehe hier

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Mai 2014: BUND-Kreisgruppe Kusel holt Wiesenausstellung in den Kreis Kusel

Vom 1.-30. Mai wird im Geoskop auf der Burg Lichtenberg die Ausstellung "Blumen-und Schmetterlingswiesen in Rheinland-Pfalz" gezeigt.

Sie ist Teil eines 2012 vom Landesverband des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ins Leben gerufenen Projekts, durch das die Bedeutung von Grünland für den Artenschutz herausgestellt werden soll.

Mehr als 2000 Pflanzenarten kommen auf Mähwiesen vor, das sind 52 % des Artenbestands überhaupt. Hinzu kommen viele Vögel, Schmetterlinge und Kleinlebewesen, die auf das Biotop Wiese als Lebensraum angewiesen sind.

Deswegen soll eine weitere Umwandlung von Grün- in Ackerland verhindert werden. Der BUND hat in den vergangenen zwei Jahren ehrenamtliche Umweltschützer zu 'Wiesenbotschafter' ausgebildet, Wiesenwettbewerbe ausgeschrieben und auf die staatliche Förderung von artenreichem Grünland
hingewiesen. Mit der Ausstellung soll nun einer größeren Öffentlichkeit die Bedeutung der Wiesen für Natur und Umwelt nahegebracht werden. Ergänzt wird die Ausstellung durch Anschauungsmaterial zu Streuobstwiesen und Mostbirnen, den beiden lokalen Projekten der BUND-Kreisgruppe.

Am Montag, den 5. Mai um 18.30 Uhr wird die Ausstellung im Geoskop mit einer Einführung durch den Kreisgruppenvorsitzenden Winfried Sander eröffnet. Im Anschluss daran lädt Helga Deegener aus Börsborn zu einer Exkursion zum Thema Wildkräuter auf dem Gelände der Burg Lichtenberg ein.

Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des Geoskops, täglich von 10-17 Uhr besichtigt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Winfried Sander
1. Vorsitzender

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Infos & Downloads:
Programm und Anmeldung Mostbirnen-Tagung 28.09.2013
Ergebnisse Vogelstimmen-Wanderung Dennweiler-Frohnbach 12.05.2013
BUND magazin 2/13: Ehrung Jan Fickert
Flyer Wiesenbotschafter 2012-2013
Flyer "Junge Riesen" (Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz)
Flyer Mostbirnenpilotprojekt des BUND Kusel 2011-2013
Presseartikel Mostbirnen RHEINPFALZ 18.09.2013
Presseartikel Mostbirnen RHEINPFALZ 21.07.2012
BUND magazin 4/12: Pflanzung Freilichtmuseum
Presseartikel Wochenblatt Kusel 22.11.2012
Presseartikel Wir von hier, Öffentlicher Anzeiger 02.11.2012
BUND magazin 3/11: Mostbirnenprojekt

 



Aus: BUND-Magazin Rheinland-Pfalz 3/2011

Die rheinland-pfälzische Staatsministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten, Ulrike Höfken, besuchte am 13.05.2014 das Geoskop auf Burg Lichtenberg und schaute sich die BUND-Wiesenausstellung an.

Die Staatsministerin konnte sich auch über das Mostbirnen-Pilotprojekt der BUND-Kreisgruppe Kusel informieren. Mit den BUNDlern führte sie interessante und anregende Gespräche. Über den Besuch der Ausstellung und den anschließenden Meinungsaustausch haben wir uns sehr gefreut!





So startete das Mostbirnenprojekt: Scheibenbirnenpflanzung am 07.11.2009 in der Gemeinde Neunkirchen am Potzberg



Quelle: http://kusel.bund-rlp.de/startseite/